In die norddeutschen Torfmoore hineingeboren, war meine liebe zur Natur vorbestimmt. Schon früh in eine Großstadt "verschleppt" - sollte diese Liebe auch hier nicht enden. Ein Garten mußte es sein und es war Liebe auf den ersten Blick, mehr Urwald als Garten, mein Garten Nr. 1. Wer mag, begleitet mich ein Stück.
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Samstag, 12. Mai 2012
neuer Garetenbewohner...
...vor ein paar Wochen hat mein guter (Rabe) Jakob plötzlich einen Jungraben im Schlepptau... Als ob die lieben Eltern den Kerl bei mir abgeliefert haben, um sich ihrer neuesten Brut zu widmen. Ich habe ihn Rumpel(-stiels) genannt! Noch selbstverständlicher als Papa lebt er jetzt bei uns und wird auch wesentlich schneller zutraulich. Gestern hat er mir 2x eine Hundestange aus der Hand geholt!! Auch wenn es großen Mut erforderte... Von seinem Kinderbenehmen weiß ich immer ganz schnell, ob er es ist oder die Altvögel mal wieder vorbeischauen. Sein Köpfchen plustert er manchmal noch wie eine Kinderhaube auf... einfach drollig! Da sieht man dann gern darüber weg, das er Nachbars Kuchen in meine Vogeltränken schmeißt (zum einweichen?) oder mal doll mit mir schimpft, wenn das Essen zulange dauert...
Aus dem Holzstück hatte ich begonnen, ein kleines Insektenhotel zu bauen. Mußte dann ein paar Tage pausieren, da mir die etwas größeren Bohrer fehlten - und siehe da... zwei Löcher sind schon mit Einzugsspuren versehen! Toll, da müssen die größeren Unterkünfte in einen anderen Stamm. Wünsche allen ein schönes Wochenende!
Sonntag, 20. Juni 2010
Insektenhotel aus Ton
aus einem älteren, bereits etwas trockenem Tonhubel habe ich einen größeren "Batzen" abgeschnitten und munter drauf los gelöchert... Immer nur so tief, das die Gänge hinten verschlossen sind, das Ganze ist etwas tiefer als 10 cm.
Für unser Menschenauge habe ich ein kleines, blaues Dekor eingebunden. Ich hoffe, Bienen, Fliegen und Co. stört dies nicht!
Geplant war eigentlich, diesen Tonpart als Teil eines ganzen Insektenhotel einzubinden und mit Holz, Schilf etc. zu ergänzen. Mir gefällt es jetzt aber auch so. Mal schauen, wo ein geeigneter Platz gefunden wird und vor allem, was unsere kleinen Freunde dazu sagen...
Mittwoch, 9. Juni 2010
Wildbienen
Ich war vor einigen Jahren schon sehr entsetzt, als ich das erst Mal gelesen habe, das unsere Bienen sterben da nicht mehr genug Nahrung für sie zur Verfügung steht.
Meine Beobachtungen haben mir gezeigt, das ein Garten der naturnah und nachhaltig geführt wird, Platz und Nahrung ganz automatisch zur Verfügung stellt. So lasse ich die Hälfte meiner Weidezweige stehen und freue mich im zeitigem Frühjahr an dem regen Besuch ganzer Wildbienen-Scharen.
Katzenminze, Kräuter wie Lavendel und Salbei begleiten meine Blumenrabatten, zur Zeit ist der Ehrenpreis gern besucht. Wenn man als stiller Beobachter dabei sitzt kann man gut beobachten, wie einzelne Bienen über übliche Gartenblumen fliegen und dann mit einer 90° Wendung Kurs aufnehmen um zielstrebig Kräuter und einfache Wildblumen anzusteuern! Und dort findet man sie dann in Massen! Es ist eine Freude.
Ich habe in den Beeten auch Lochziegel verteilt, um den Wildbienen Niestmöglichkeiten anzubieten. Zur Zeit arbeite ich an einem Bienen- und Insektenhotel, sobald der Tonanteil daran fertig ist, werde ich das ganze mit Holz und Zweigen ergänzen. Das fertige Produkt stelle ich dann natürlich vor! Möge es mir gelingen...
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